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Wir Nerds haben uns lautstark gegen den Wahlstift ausgesprochen, der CCC und weitere Experten haben Fakten geschaffen und Hamburger Parteien mit ihrer Kritik überzeugt. Der “Hamburger Wahlstift” wird bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2008 nicht eingesetzt. So weit, so gut. Das Abendblatt schreibt:
“Vormizeele sieht im Zusammenhang mit der Stimmenauszählung jetzt viele Probleme auf Hamburg zukommen. So muss es der Innenbehörde gelingen, 11.000 ehrenamtliche Wahlhelfer zu rekrutieren. Dabei sei es schon in den vergangenen Jahren schwierig gewesen, für einen einzigen Auszählungstag genügend Helfer zu bekommen.”
Wer über den Wahlstift gemeckert hat, sollte jetzt beweisen, dass er zu seinem Bekenntnis für die Papierwahl steht: Werdet Wahlhelfer und zeigt, dass die Auszählung per Hand kein so großes Problem sein wird, wie Herr Vormizeele bei jeder Gelegenheit befürchtet.
Eine Anleitung für wahlberechtigte Hamburger Bürger, die Wahlhelfer werden wollen, findet sich auf hamburg.de.
Nachtrag: Der digitale Wahlstift wird nun nicht einmal mehr als Zählhilfe eingesetzt. Kompliment an die Bürgerschaft zu dieser Entscheidung. Meine Hochachtung dafür, dass man zugeben konnte, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben.
(Die nächste Etappe wird sein, das unnötig komplexe Hamburger Wahlrecht wieder zu vereinfachen, damit das hohle Argument für den Wahlstift künftig nicht mehr ziehen kann. Aber das ist ein anderes Thema.)
Die Sache mit den Nägeln…
So, der Wahlstift ist nun endgültig (für die kommende Bürgerschaftswahl 2008) vom Tisch. Die Chefs der drei Bürgerschaftsfraktionen einigten sich darauf, den Stift — und damit 2,4 Millionen Euro — in die Tonne zu treten. (Man hätte ja …
Der Wahlstift ist “noch nicht einsatzreif” – NOCH NICHT?…
Die gute Nachricht zuerst: der digitale Wahlstift
ist vom Tisch. Vorerst. Denn
mittlerweile sehen viele Parteivertreter zwar ein, dass
es Sicherheitsbedenken gibt, haben aber immer noch nicht
verstanden, dass elektronische…