Here’s why our company never bought Sun Microsystems hardware.

Some years ago, at a technology road show, Sun handed out this ballpoint pen. For free, which is nice. Everybody loves a free ballpoint pen.

Since the age of cavemen, millions of years of experience with using ballpoint pens has engraved human brains with the instinctive knowledge that to use it, you just need to push the button at the top.

Not this one. You have to twist it, which is the second thing our subconscious brain does when there is no button to press.

But there is a button at the top of this ballpoint pen. It will light up a cool, but utterly useless blue LED.

So every time you happened to grab this ballpoint pen, you would instinctively turn on a meaningless blue light effect first, feel annoyed about it, turn it off and then twist it.

This pen lasted quite a while and it always reminded me how annoying Sun Microsystems was. So this week, the pen finally ran out of ink. The light still works. There are three button cell batteries inside, considered hazardous waste. To dispose of them properly, I now have to bring them to a recycling centre.

Ok, so this story isn’t really true. The true reason we never bought Sun hardware was that we were happy with vanilla x86 hardware running Linux. But boy, what an annoying pen.

Received this email message to my .de address today:

Subject: “Subject for German customers”

“Dear Sir or Madam,

this is a default email message that gets sent out automatically in the licensed version.
This is written in English. However it might be better changed it to German language since only email addresses who end with *.de will get this message.

With best Regards
Email Spider —
Attention! Please never use our software to spam other people.”

Director Steven Lisberger about his movie Tron [at 3:30 in the video]:

“We were worried about being taken over by this ’1984′ sensibility of computer data being gathered on all of us and not having access to it. The PC didn’t exist. You couldn’t really get a small computer unless you knew how to work in machine language. And we thought: Well, if everybody could just get their hands on their information and manipulate it and become part of the web, well, then the world would be perfect. Obviously, this is what happened. But the world isn’t perfect.

[In 1982,] I informed 10-year-olds that this might be the future. And they really dug it. But their parents just went to a Disney film with them that was [supposed to be] a family film that had a whole lot of things in it they had never heard of and didn’t understand. People are offended by change when it comes from a direction they didn’t expect. So they went next door and watched E.T. three times.

But their kids did not forget this film. And then, when the PC showed up, they said: Oh yeah, I know what this is about. And they became this digital generation.”

This isn’t true. Back then, the first cheap home computers were available to the general public and the PC as we know it today was introduced a year before Tron was released.

Then again, it is true. I was 10 years old when Tron was released and Steven Lisberger’s quote describes my mindset since then.

But honestly, Tron also was a wonderfully silly movie and we kids just enjoyed it for its visuals and popcorn appeal and laughed at the corny story. Come on, it featured a flying Bit!

Did it prepare us for the things to come?

Lieber Olaf Scholz,

nun willst Du* also den glücklosen Interimsdilletanten Ahlhaus beerben und Bürgermeister von Hamburg werden.

Der Wahlkampf ist im vollen Gange und Fototermine sind wichtig. Nächsten Samstag wirst Du beim Netzcamp der SPD Hamburg sprechen. Vielleicht nur ein weiterer kurzer Termin für den Wahlkampf, schnell mal Hände schütteln, für die Fotografen vor einem Bildschirm posieren, Blitzlicht abwarten, dann weiter zum nächsten Termin.

Das wäre auch ok, aber irgendwie schade.

Gelegentlich lese ich begeistert, was einige SPDler zum Internet zu sagen haben, Deine Partei hat hervorragende Leute zum Thema Netzpolitik. Du, Olaf, lässt Dich sogar schon heute von einigen von ihnen beraten. Hervorragend.

Nur immer dann, wenn es drauf ankommt – zuletzt z.B. bei Themen wie der Online-Durchsuchung, Copyright, Internetsperren, JMstG – hörte die SPD leider nicht auf die Experten aus den eigenen Reihen, sondern auf die Wiefelspütze, Gornys und Dörmänner. (Der SPD-Onlinebeirat der SPD war darüber so frustriert, dass er sich schließlich entleibte, ohne dass es jemand in der Partei bemerkte.)

Damit folgte die SPD bei vielen Grundsatzentscheidungen zuletzt zu häufig dem inzwischen schon tragischen Missverständnis der Konservativen in Bezug auf das Internet. Für das konservative Weltbild mit seinem Wunsch nach Obrigkeit und dem Anspruch auf Autorität erscheint das Internet nicht als gute Sache, sondern als ein Problem, das reguliert, kontrolliert, beschnitten, verhindert werden muss.

Auch Du hast Dich jüngst leider dazu hinreißen lassen, der CDU zu versprechen, dass mit Dir eine Vorratsdatenspeicherung ja gar kein Problem wäre. Das war wohl als kleine Gemeinheit gegen die FDP gemeint, doch nein, es war keine tolle Idee von Dir. Einige der lautesten Aktivisten gegen die VDS sind in der SPD. Rede bei sowas doch vorher mal mit denen.

Hamburg, die Stadt, die Du regieren willst, hat eine relativ florierende Internet-Wirtschaft. Naja, relativ, ich kenne so einige Gründer, die inzwischen weniger begeistert sind. Weil die deutsche Netzpolitik so erratisch ist. Wie schizophren z.B. unser Datenschutz ist, durfte der Hamburger Datenschutzbeauftragte ja gerade persönlich feststellen.

Du könntest der erste Regionalfürst werden, der mit einer Vorreiterrolle in der Netzpolitik auch einen Standortvorteil für seine IT-Wirtschaft definiert.

Hat die SPD inzwischen eine positive Vision zum Internet?

Sag Du es mir. Vielleicht wäre es ja ein Grund, Dich zu wählen.

* Sehr geehrter Herr Scholz, Ihr Genossen duzt Euch alle. Wir im Internet auch. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen.

Die c’t hat mal wieder LCD-TVs und Bluray-Player getestet. Natürlich sind Sonderfunktionen wie Youtube, Online-Videothek, Widgets nette kostenlose Beigaben, aber was hat man davon, wenn Websites ihre APIs ändern oder der VOD-Service eingestellt wird und man kein Update mehr für die Firmware erhält?

Der Youtube-Client meines LG-BD390-Bluray-Players ist nett, doch kann er die jetzt verfügbaren HD-Videos von Youtube nicht herunterladen, obwohl die Hardware diese abspielen könnte. Der integrierte Videoplayer spielt Filme vom Fileserver aus dem lokalen Netz, hat aber seine Macken. Das neue WebM-Format wird er wohl nicht nachträglich lernen.

Das Bluray-Format ist noch immer im Fluss: Hersteller LG weiß seit Monaten von Abspielproblemen im Regiekommentar von populären Titeln wie “Oben” oder “Wall-E”. Auch bei Basisfunktionen hakt es: Damit das Gerät Filme tonsynchron an einem LCD-TV des gleichen Herstellers abspielt, muss man Einstellungen im versteckten Service-Menu des TV-Geräts ändern.

Firmware-Updates zu diesen Problemen gibt es nicht, LG kümmert sich um die nächste Gerätereihe. Testberichte zählen Features auf, doch man erfährt wenig über die Firmware-Pflege der Hersteller in den Monaten oder Jahren nach dem Kauf.

Da ja eh alle Linux benutzen, wird man sich hoffentlich mittelfristig auf Standards einigen. Meego oder Android wären eine Möglichkeit: Youtube, Videoplayer & Co. will ich lieber als externe Apps nachinstallieren statt allein vom Gerätehersteller abhängig zu sein.

Es kam Wehmut auf, als ich den über 20 Jahre alten Sony Walkman bei ebay reinstellte.

Unser Töchterchen wird wohl nicht mehr erfahren, was eine Audiocassette ist. Vinyl haben nur noch ihre Großeltern. Minidisc hatte ich einst, DAT war mir damals zu teuer, DCC war schon bei Markteintritt gescheitert. Sie alle hatten nur ein kurzes Gastspiel als Tonträger.

Die CD ist auch auf dem Weg nach draußen. Wir sind zu Hause gerade dabei, alle unsere Compact Discs als FLAC-Dateien auf dem privaten Fileserver abzulegen, die Tonträger selbst verstauben im Keller. Das Komplettwerk der Beatles wird jetzt ganz offiziell auf einem USB-Stick in Apfelform verkauft.

Als Kind habe ich über das alte Tonbandgerät meines Onkels gestaunt. 8-Track kenne ich nur aus alten Filmen. Mein Schwiegervater erzählt mir von Lochkarten und -streifen. Bei mir ging es mit 8-Zoll Floppies in der Schule und 5,25-Zoll Floppies zu Hause los.

Seit Jahren keine Floppy mehr gebraucht.

Den alten Walkman wollte keiner haben, der erste Auktionsversuch endete ohne Gebot.

Pirate Bunny Pink by geishaboy500 on flickr

Hallo Piratenpartei, Du ehemals wilder Haufen. Man hört so gar nichts mehr von Dir. Machst Du eigentlich noch was? So richtig Opposition, mit Forderungen, Vorschlägen und konkreter politischer Arbeit? Lass doch mal wieder von Dir hören. Ach ja, und werde doch bitte Deinen rechten Freundeskreis los. Der schlechte Umgang bekommt Dir nicht gut.

N516 running OpenInkpot

Vor einigen Wochen habe ich mir einen Hanvon N516 gekauft (bei EnWo, die das Gerät über Amazon und ebay anbieten). Er verwendet das derzeit auf den meisten E-Book Readern typische 600×800 E-Ink Display. Kaufgrund war neben der Neugier, E-Ink endlich einmal in der Praxis zu erleben, die Möglichkeit, auf dem Reader die Linux-Distribution OpenInkpot zu installieren.

E-Ink bzw. E-Paper ist faszinierend, aber noch nicht so gut, wie der jahrelange Hype um diese Technologie versprochen hatte. Die Schrift ist dunkelgrau auf hellgrau, nicht schwarz auf weiß. Das Schriftbild ist vergleichbar mit dem eines Laserdruckers mit leerem Toner auf ungebleichtem Recyclingpapier. Die Qualität reicht noch nicht an Zeitungsdruck heran. Je heller es ist, desto mehr Spaß macht es aber, auf dem Gerät zu lesen. Bei strahlendem Sonnenschein liest es sich tatsächlich so angenehm wie auf Papier, aber wann ist ein Nerd schon in der Sonne? Bei schummriger Beleuchtung wünscht man sich ein LCD zurück.

Zudem ist E-Ink prinzipbedingt quälend langsam. Eine flotte animierte Benutzeroberfläche oder Darstellung von S/W-Filmen: Unmöglich. Das ist beim Lesen von Texten auch kein Problem, aber wenn die Reaktion auf einen Tastendruck eine gefühlte Ewigkeit auf sich warten lässt, wünscht man sich manchmal doch etwas mehr Interaktivität bei der Verwendung eines E-Book-Readers.

Um Strom zu sparen, um eine lange Laufzeit zu erreichen und weil das Display ja eh schon so langsam ist, verwendet der N516 eine eher gemütliche CPU, was dann bei der Darstellung komplizierter PDF-Dokumente nicht weiterhilft. Dabei ist die N516-CPU bereits flotter als viele andere Reader auf dem Markt. Er wird mit einer 2GB-SD-Karte, einem Kopfhörer und einem praktischen Lederetui geliefert. Eine Auszeichnung für Produktdesign wird er mit seinem Plastikgehäuse nicht gewinnen, er ist weniger hässlich als der Kindle 1, aber noch nicht so schön wie Kindle 2.

Über OpenInkport durfte ich für LWN.net bereits schreiben: OpenInkpot: Free Software for E-Book Readers. Die alternative Firmware installiert sich schnell und ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der vom Hersteller mitglieferten. Da ich keinen DRM-Content kaufen möchte, ist der Verlust der DRM-Funktionen nebensächlich. OI ist schnell, gut bedienbar und das Team hat sogar ein paar kleinere Anregungen einfach so mal eben implementiert.

Die langsame Hardware und das Display sind mit Textformaten wie EPUB kein Nachteil, weil diese kaum Rechenzeit benötigen. Weniger Spaß machen komplexere PDF-Dokumente, hier ist OI noch zu langsam. Die Entwickler wollen aber mittelfristig die PDF-Engine austauschen und haben noch weitere Ideen, wie man OI beschleunigen kann. Außerdem verleidet das kleine Display den Spaß an PDF-Dokumenten im Format A4, die Schrift wird dann zu klein und kaum lesbar.

Fazit: E-Book-Reader sind eigentlich immer noch zu teuer. Und die große versprochene Revolution des Lesens sind sie auch noch nicht. Aber sie sind praxistauglich, insbesondere mit an ihre Beschränkungen angepasste Dateiformate wie EPUB. Dokumente, die ich sonst am Bildschirm gelesen oder ausgedruckt hätte, lese ich jetzt unterwegs in der S-Bahn oder in Ruhe zu Hause. Die geringe Bildauflösung 600×800 ist für A4-PDF ein Problem, die geringe Geschwindigkeit erfordert ein Umgewöhnen. Einen OI-tauglichen Reader mit 1024x1280er-Display würde ich sofort kaufen.

P.S.: Es hatte seine eigene Ironie, diesen Verriss des Kindle und der E-Ink-Technologie auf dem N516 zu lesen.

Sowas gibt es irgendwie nicht:

  • DSL-Flatrate bei freier Routerwahl
  • Festnetz-Telefon
  • SIM-Karten für alle Familienmitglieder ohne Gerätebindung
  • Familien-Telefon-Flatrate:
    • kostenlos von zu Hause ins deutsche Festnetz
    • kostenlos vom Handy ins deutsche Festnetz
    • kostenlos von zu Hause an die Familien-Handys und zurück
  • Mobildaten-Flatrate für Smartphone-Handys gegen Aufpreis
  • …und das alles bitte leicht verständlich und ohne Fallstricke.

Ok, es gibt sowas schon – bei Alice, O2 und 1&1 kommt man dann aber auf schlappe 90 – 100 Euro pro Monat bei DSL, Telefon und zwei SIM-Karten mit Telefon- und Datenflat. Holla.

Der Sixtus schreibt:

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