Der Sixtus schreibt:

Zeitgleich erreicht mich per Mail:

“Mehr als einmal wurde ich an Galaxy Quest erinnert
– der im Direktvergleich der bessere Star Trek-Film ist.”

Batzmann bei den fünf Filmfreunden fässt es korrekt zusammen. Tolles Spektakel, großartige Darsteller, merkwürdige Filmmusik ohne wiedererkennbares Theme, viel zu viele Lensflares und leider mindestens eine große Plotlücke je Drehbuchseite. Leider wurde versäumt, endlich den Trek-Drehbuchautoren Zeitreisen als Plot-Mittel zu verbieten. Und der der Story fehlte eine moralische Aussage – obwohl doch moralingetränkte Unterhaltung irgendwie die Grundformel von Star Trek war.

Aber es war ja auch ein Trek-Film mit ungerader Nummer. Hoffen wir auf ein Sequel mit besserem Drehbuch. Der Weg dafür ist jetzt frei.

Es ist ja nicht nur die blöde Grundverschlüsselung von DVB-C.

Schlimmer noch ist, dass ich am gleichen Tag drei mal den gleichen Werbebrief bekomme:

  • Alter Nachname, alte Adresse (kommt per Nachsendeantrag trotzdem an);
  • alter Nachname, neue Adresse;
  • neuer Nachname, neue Adresse.

Und diese drei Briefe kommen alle paar Wochen neu, seit bald einem Jahr. Und wenn man die Hotline anruft, erklären die Kundenbetreuer, dass sie mich nicht aus ihrer Adressliste streichen können. Geht nicht. Tut ihnen ja auch Leid.

Und ihr Outbound-Callcenter ruft auch immer wieder bei uns an. Anrufer mit starkem Akzent wollen uns dann davon überzeugen, dass wir bei ihnen einen Telefonvertrag abschließen.

Leider verstehen wir sie kaum. Die Telefonleitung des Kabel-Deutschland-Callcenters rauscht stark.

Mr. Spielberg, wir müssen reden.

Vor 25 Jahren saß ich heulend im Kino, weil Sie einen Film gedreht hatten. In diesem Film musste sich ein kindsgroßer Außerirdischer vor Erwachsenen verstecken und dafür verkleidete er sich als Geist. Diese Szene verstand ich nicht. Man musste mir diesen Brauch aus dem fernen Amerika erklären, warum sich alle Kinder gruselig verkleiden und dann Süßigkeiten einsammeln.

Als dieser Film in die Kinos kam, gab es in meiner Heimatstadt nur eine Methode, Süßigkeiten an Wohnungstüren zu bekommen: Singen. Wir hatten sogar quakende Instrumente mitgenommen und vorher geübt. Nach der Runde durch die Nachbarschaft wurde die Süßigkeitentüte auf die Küchenwaage gestellt. Historisch der Tag, an dem ich 9 Pfund Süßigkeiten zusammengesungen hatte!

Mr. Spielberg und seine Kollegen haben dann in den Jahren danach immer wieder das Halloween-Meme via Kino und TV gestreut. In meiner Heimatstadt kamen immer weniger Kinder an die Tür, um zu Ehren eines Mannes zu singen, der barmherzig zu einem Bettler war. Heute zieht gar kein Kind mehr am Martinstag singend von Tür zu Tür.

Stattdessen kommen sie jetzt ein paar Tage früher vorbei und verlangen Süßigkeiten dafür, dass sie nichts verwüsten. Nach mehreren solcher Streiche trauen sich einige meiner älteren Verwandten zu Halloween nicht mehr an die Tür: Als allein lebende 90jährige Dame hätte man es schwer, sich gegen Teenager zu wehren.

Dieses Jahr waren wir Halloween nicht zu Hause. Vollkommen klar, dass wir für unsere Schutzgeldverweigerung bestraft werden mussten. Nach zwei Tagen waren die Eireste an der Wohnungstür auch schön eingetrocknet und es roch entsprechend.

Tolle Sauerei. Ein wirklich sympathisches Fest. Herzlichen Dank, Steven.

Das neue Büro hat Glaswände. Jetzt wurden die Schilder für den Notausgang angebracht:

“Panik! Wohin?”

Ebenso hilfreich ist das Schild für den Notausgang über der einzigen Tür des wenige m² großen Serverraums. Die Bauarbeiter dachten wohl, dass man sich auch dort im Notfall verlaufen kann.

How to foster self-regulation in internet discussion forums (and turn flamewars into profit):


via flickr


Hinweise am Schwimmbad-Eingang, Kopenhagen

Erik hat mich zum Microblogging überredet. Twitter soll ja dauernd ausfallen, also lieber identi.ca. Mal ausprobieren. Merkwürdige Idee, wozu sowas überhaupt machen? Aber das dachte ich auch, als Blogs neu waren.