Es ist ja nicht nur die blöde Grundverschlüsselung von DVB-C.

Schlimmer noch ist, dass ich am gleichen Tag drei mal den gleichen Werbebrief bekomme:
- Alter Nachname, alte Adresse (kommt per Nachsendeantrag trotzdem an);
- alter Nachname, neue Adresse;
- neuer Nachname, neue Adresse.
Und diese drei Briefe kommen alle paar Wochen neu, seit bald einem Jahr. Und wenn man die Hotline anruft, erklären die Kundenbetreuer, dass sie mich nicht aus ihrer Adressliste streichen können. Geht nicht. Tut ihnen ja auch Leid.
Und ihr Outbound-Callcenter ruft auch immer wieder bei uns an. Anrufer mit starkem Akzent wollen uns dann davon überzeugen, dass wir bei ihnen einen Telefonvertrag abschließen.
Leider verstehen wir sie kaum. Die Telefonleitung des Kabel-Deutschland-Callcenters rauscht stark.
Posted in de, Privates, Unsinn on Dec 19th, 2008 by Hanno Zulla | 9 Comments »

Foto von Neil Alejandro via flickr
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Die e-tobi vdr Binaries für Ubuntu Intrepid Ibex sind nun verfügbar. Wie bisher stehen sie für i386 und amd64 zur Verfügung.
Im folgenden Beispiel – ähnlich wie bei e-tobi beschrieben – bitte #SECTION# ersetzen durch standard, multipatch oder extensions.
Weitere Informationen zu e-tobi vdr unter Ubuntu findet Ihr in den früheren Blog-Artikeln zu diesem Thema.
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The e-tobi vdr binaries for Ubuntu Intrepid are now available. As usual, you can fetch them for i386 and amd64.
In the following sample setup, replace #SECTION# with standard, multipatch or extensions.
You can find more information about e-tobi vdr for Ubuntu in my earlier blog entries.
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# /etc/apt/sources.list.d/vdr-etobi-hanno.list
# SECTION = standard | multipatch | extensions
deb http://www.hanno.de/vdr-experimental intrepid base backports addons vdr-#SECTION#
deb http://packages.medibuntu.org/ intrepid free non-free
# /etc/apt/preferences
Package: *
Pin: origin www.hanno.de
Pin-Priority: 1000
Posted in Computer, de, en, vdr on Dec 10th, 2008 by Hanno Zulla | 3 Comments »
Die gleichen Politiker, die da Deutsch im Grundgesetz fordern, haben die Arbeitsbedingungen für “Deutsch als Fremdsprache”-Dozenten so sehr verschlechtert, dass diese ihren Beruf lieber aufgeben.
(Ich kenne mehrere DaF-Dozenten aus Hamburg, die in den letzten beiden Jahren angesichts der trostlosen Bedingungen die Branche gewechselt haben.)
Die Aktion “Deutsch ins Grundgesetz” ist Symbolpolitik ohne Folgen.
Das tatsächliche Problem der Sprach-Integration von Zuwanderern wird dadurch kein Stück gelöst.
Posted in de, Politik on Dec 5th, 2008 by Hanno Zulla | 1 Comment »
Eversince installing Ubuntu about three years ago, XP rots on unused partitions of my computers. Ubuntu has been a pleasure to use and except for occasional gaming, XP has become obsolete – both at the office and at home.
While previous Ubuntu releases have been one solid update after the other, the most recent “stable” release “Intrepid Ibex” has been a bit of a letdown.
They were unlucky with their timing. OpenOffice 3 isn’t included because it was released after Ubuntu’s feature freeze, and some more recent drivers seem to be out-of-date for the same reason:
The WLAN drivers for my shiny new (linux-friendly) Acer Aspire One Netbook don’t work, its graphics driver brings up garbage on the screen when using 3d desktop effects and I was also bitten by the inability to use an external monitor at native resolution – this worked out-of-the-box on the same machine with the previous release.
Ubuntu’s default email client Evolution still sucks with multiple IMAP accounts – no improvement after three years – so still the first thing to do is replace it with Thunderbird. Gnome VFS seems to have become slower with SFTP and its bookmarks don’t appear in the file dialog anymore, which they used to do in the previous release.
This time, I tried Xubuntu und Kubuntu on my Netbook to see how they deal with limited screen estate, but KDE still looks very much like work in progress and XFCE wasn’t really that much better than Gnome as a user interface.
To sum it up: Not much of an improvement, this time. Hoping for the next release.
Posted in Computer, en on Nov 28th, 2008 by Hanno Zulla | 2 Comments »
Ursula von der Leyen hat da einen Vorschlag:
“Ich will einen Damm bauen gegen die Flut der Bilder, indem wir den Zugang für den Kunden blockieren. [..] Jetzt sollen die Zugangsanbieter gesetzlich verpflichtet werden, die [Sperr-]Listen zu beachten und solche Websites unverzüglich zu schließen. Der Kunde klickt an und läuft ins Leere – kein Anschluss unter dieser Nummer. Das ist technisch möglich, und es ist rechtlich möglich. Es gibt Länder, die das seit Jahren erfolgreich machen. [..] Wir müssen das Telemediengesetz ändern. [..] Wir sind bereit, auf Staatskosten das Computerprogramm zur Sperrung solcher Websites zu entwickeln.”
Stimmt, es gibt Länder, die das seit Jahren erfolgreich machen. China z.B. sperrt aus reiner Sorge um seine Bürger bestimmte Inhalte, darunter auch die, welche Frau von der Leyen sperren möchte.
Das Hamburger Abendblatt, das Frau von der Leyen heute kritiklos ein Forum für ihren Vorschlag zur Internetzensur gab, hatte China bereits öfter dafür angegriffen, dass dort der Staat entscheidet, was der Bürger anklicken darf, und u.a. “Regime” und “Diktatur” genannt.
Posted in de, Politik on Nov 20th, 2008 by Hanno Zulla | 1 Comment »
Tonight Only:

Heike und ich machen unsere eigene Wahlparty und gucken Wag the Dog. Hoffentlich ist der Film in der Videothek noch zu haben.
Posted in de, en, Politik on Nov 4th, 2008 by Hanno Zulla | No Comments »
Mr. Spielberg, wir müssen reden.
Vor 25 Jahren saß ich heulend im Kino, weil Sie einen Film gedreht hatten. In diesem Film musste sich ein kindsgroßer Außerirdischer vor Erwachsenen verstecken und dafür verkleidete er sich als Geist. Diese Szene verstand ich nicht. Man musste mir diesen Brauch aus dem fernen Amerika erklären, warum sich alle Kinder gruselig verkleiden und dann Süßigkeiten einsammeln.
Als dieser Film in die Kinos kam, gab es in meiner Heimatstadt nur eine Methode, Süßigkeiten an Wohnungstüren zu bekommen: Singen. Wir hatten sogar quakende Instrumente mitgenommen und vorher geübt. Nach der Runde durch die Nachbarschaft wurde die Süßigkeitentüte auf die Küchenwaage gestellt. Historisch der Tag, an dem ich 9 Pfund Süßigkeiten zusammengesungen hatte!
Mr. Spielberg und seine Kollegen haben dann in den Jahren danach immer wieder das Halloween-Meme via Kino und TV gestreut. In meiner Heimatstadt kamen immer weniger Kinder an die Tür, um zu Ehren eines Mannes zu singen, der barmherzig zu einem Bettler war. Heute zieht gar kein Kind mehr am Martinstag singend von Tür zu Tür.
Stattdessen kommen sie jetzt ein paar Tage früher vorbei und verlangen Süßigkeiten dafür, dass sie nichts verwüsten. Nach mehreren solcher Streiche trauen sich einige meiner älteren Verwandten zu Halloween nicht mehr an die Tür: Als allein lebende 90jährige Dame hätte man es schwer, sich gegen Teenager zu wehren.
Dieses Jahr waren wir Halloween nicht zu Hause. Vollkommen klar, dass wir für unsere Schutzgeldverweigerung bestraft werden mussten. Nach zwei Tagen waren die Eireste an der Wohnungstür auch schön eingetrocknet und es roch entsprechend.
Tolle Sauerei. Ein wirklich sympathisches Fest. Herzlichen Dank, Steven.
Posted in de, Privates, Unsinn on Nov 3rd, 2008 by Hanno Zulla | 2 Comments »
Das neue Büro hat Glaswände. Jetzt wurden die Schilder für den Notausgang angebracht:
“Panik! Wohin?”


Ebenso hilfreich ist das Schild für den Notausgang über der einzigen Tür des wenige m² großen Serverraums. Die Bauarbeiter dachten wohl, dass man sich auch dort im Notfall verlaufen kann.
Posted in de, Foto, Unsinn on Oct 29th, 2008 by Hanno Zulla | 7 Comments »
How to foster self-regulation in internet discussion forums (and turn flamewars into profit):

via flickr
Posted in Computer, en, Unsinn on Oct 20th, 2008 by Hanno Zulla | No Comments »
Terroristen suchen die Öffentlichkeit. Terrorismus ist PR:
“Terrorismus [ist] symbolische Gewalt mit echten Toten. Denn Terrorismus ist ja in gewissem Sinne immer Kommunikation, allerdings eine Kommunikation mit wirklichen Toten.”
Stefan Aust
Die Täter brauchen angsteinflößende Berichte über ihre Taten. Sie bringen ein paar wenige um, damit die ganze Gesellschaft in Angst und Schrecken gerät. Anschläge, deren Folgen die Öffentlichkeit nicht erfährt, sind nutzlos.
Man muss in Zukunft wohl damit rechnen, dass Anschläge auf Objekte wahrscheinlicher werden, wenn diese von Überwachungskameras beobachtet werden. Denn das gibt Material für die Abendnachrichten:

Verhindern konnte die Kamera diesen Anschlag nicht.
Posted in de, Politik on Sep 21st, 2008 by Hanno Zulla | 2 Comments »