When it comes to portable electronic gadgets, there are three major annoyances.

  1. The three hour limit must fall

    Photo by AndyArmstrong via flickr

    There is an unwritten rule when designing portable computers:

    The battery will last three hours.

    Once technological advances allow the next generation to run longer – be it thanks to more efficient hardware or more powerful battery technology – the manufacturers decide to shrink the battery, capping the device back to the three hour limit.

    Three is a nice psychological figure. “Lasts three hours? – not too short!” “Less than three kilogramms? – not too heavy!” After all these years, today’s 3 kg laptops usually still run for 3 hours or less.

    This must end.

    Three hours is not enough for a true mobile device (especially since the advertised three hours of battery time usually result to less than two in real use).

  2. Batteries should be replaceable

    Photo by merfam

    A rechargeable portable device that doesn’t allow the user to replace its battery is a disposable item, it was made to break.

    Enforcing planned obsolescence by making it hard to replace the device’s consumable parts is a design choice that should be opposed.

  3. We need a standard battery for gadgets

    Photo by Eva the Weaver

    This is the hardest task for the future and it’s unlikely to happen soon. But we desperately need a new battery standard.

    Good luck when you try to find the battery type used in a laptop or cellphone at a reasonable price just few years after its release.

    The AA battery‘s format was standardized 60 years ago. Battery technology has improved since then, yet you can still use today’s AA in a 1980s walkman or a 1950s flashlight.

    There are several manufacturers. You can buy AAs anywhere in the world. Recycling is possible.

    It’s insane: Gadget manufacturers keep a stock of fast-aging device-specific batteries for a limited time and sell them at premium prices. There are no or few competing offers and formats change with every new device generation.

    We need standard battery formats just like AA for laptops, cameras, cell phones and other portable gadgets.

#1 is just my personal requirement. The technology exists to design sub-500-gramm computers that run for a whole day, but few customers buy them, so unless people decide that a three hour MID isn’t really such a mobile internet device, the industry has no reason to change.

But #2 and #3 are ecologically disastrous and I’d even welcome government regulation to enforce these if the industry doesn’t come up with solutions by itself.

Photos via flickr by AndyArmstrong, merfam, Eva the Weaver.

This article was written for umpcportal.com.

Der großartige Horst Evers in seinem Buch Mein Leben als Suchmaschine:

Das neue Zentrum, also das neue Gehirn unserer Küche, werden nämlich intelligente Kühlschränke sein. Kühlschränke, die selbstständig feststellen, wenn Butter oder Milch ausgehen, und das dann direkt online nachbestellen. Seit Jahren im Gespräch, jetzt sind sie wohl bald serienreif und sollen auf die arglose Menschheit losgelassen werden.

Diese Kühlschränke machen mir ernsthaft Angst. Denn wenn diese Technologie in etwa so gut funktioniert wie die restliche Elektronik in meinem Haushalt, dann.. [..] Und die weiteren Schritte werden folgen, wie in der Kommunikationselektronik.

Sind die neuen Herrscher erst einmal installiert, beginnen die Demütigungen.

Vermutlich wird man die online bestellte Milch bald mit einem komplizierten Kopierschutz ausrüsten, so dass man diese Milch dann nur noch in der eigenen Küche trinken kann. Sobald man mit ihr die Küche verlassen will, wird sie nicht mehr funktionieren und sofort ausflocken. Natürlich wird man aber auch nur online bestellte Milch in diesen Kühlschrank stellen können, andere Milch wird dort sofort sauer werden. Wie das genau funktioniert, ist zwar völlig unklar, aber sie werden einen Weg finden.

Und dann kommen die neuen Betriebssysteme. Betriebssysteme, für die wir jedes Jahr einen neuen, noch intelligenteren Kühlschrank kaufen müssen. Und wenn nicht, dann können mit unserem alten Online-Kühlschrank plötzlich gar keine frische Vollmilch bestellen. Sondern nur noch Monate alte H-Milch. Und schließlich werden die ersten aufgeben und sich in ihren Innenstadtwohnungen eine Kuh und sechs Hühner halten.

Sun hat Ende der 90er Jini mit dem Slogan “die vernetzte Kaffeemaschine” der staunenden Öffentlichkeit präsentiert. Zum praktischen Einsatz im Haushalt kam es allerdings nicht, u.a. weil Sun sich nicht vorstellen konnte, dass eine Java Virtual Machine zu fett für den Einbau in eine Küchenmaschine sein könnte. Immerhin wurde der vernetzte Toaster das Thema meiner Diplomarbeit. Fazit: Die IT-Industrie forciert den vernetzten Haushalt, weil sie ein neues Absatzfeld braucht, aber haben will ihn eigentlich keiner. 🙂

Kürzlich die Dokumentation “Kubrick, Nixon und der Mann im Mond” im TV-Programm entdeckt, nur wegen des Titels den vdr darauf programmiert, keinen weiteren Programmhinweis dazu gelesen und heute angesehen:

Kubrick habe “2001” als Generalprobe für die gefälschte Mondlandung gedreht. Hollywood sei beauftragt worden, das Apollo-Programm zu inszenieren, um vom militärischen Hintergrund der angeblich zivilen Mission abzulenken.

Je länger die Sendung lief, desto ärgerlicher geworden und So’n Hals! bekommen: Warum lügt die Doku so offensichtlich, z.B. über biographische Details der Apollo-Astronauten? Was soll das? Der Sprecher erzählt doch Tinnef! Eine Mondlandungs-Hoax-Doku auf einem öffentlich-rechtlichen Sender? Irgendwann entnervt abgeschaltet und nach weiteren Informationen zur Sendung im Internet geblättert.

Puh.

Ein guter Rat für angehende Journalisten:

Wenn Dir mal keine Einleitung einfällt oder ein Argument fehlt, schreibe einfach, wieviele Treffer Dein Thema in Google liefert.

Beim Bäcker pflegen sie den EM-Spielstand so:

c't vdr
Illustration: http://www.tsamedien.de für c’t

Die e-tobi vdr Binaries für Ubuntu sind nun vollständig: Ab jetzt stehen alle drei Varianten Standard, Multipatch und Extensions für i386 und amd64 zur Verfügung.

Die drei vdr-Sektionen unterscheiden sich durch die verfügbaren Plugins und die aktivierten Patches, im Wiki gibt es weitere Details, was diese bedeuten.

Das Repository auf hanno.de wird ggf. noch auf einen anderen Server umziehen. Schaut im Blog vorbei, falls der Download der Pakete nicht mehr klappt.

Im folgenden Beispiel – ähnlich wie bei e-tobi beschrieben – bitte #SECTION# ersetzen durch standard, multipatch oder extensions.

   The e-tobi vdr binary packages for Ubuntu are now complete. You can choose between the three flavours of vdr from e-tobi: standard, multipatch or extensions. Packages are available for i386 and amd64.

The differences between the three vdr-sections are the plugins and the patches used in vdr. Some patches are described on the English wiki, but the German vdr wiki page is more complete.

The repository on hanno.de may move to a different location in the future. If the download stops working, please return to this blog.

In the following sample setup, replace #SECTION# with standard, multipatch or extensions.

# /etc/apt/sources.list.d/vdr-etobi-hanno.list
# SECTION = standard | multipatch | extensions
deb http://www.hanno.de/vdr-experimental hardy base backports addons vdr-#SECTION#
deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free

# /etc/apt/preferences
Package: *
Pin: origin www.hanno.de
Pin-Priority: 1000

Viel Spaß! Have fun!

Erstaunlich, wie aktuell dieser Spiegel-Artikel von 1986 (PDF-Version) geblieben ist:

Bonn richtet einen Datensupermarkt für Polizei und Geheimdienste ein: Mit einem Bündel von sieben Gesetzentwürfen will die Koalition den Sicherheitsbehörden weitreichende Überwachungsbefugnisse einräumen. [..]

Die neuen Gesetze zur inneren Sicherheit, in monatelangen Geheimverhandlungen zwischen Koalitionspolitikern und Ministerialbürokraten ausgetüftelt und nun zur eiligen Beschlußfassung ins Parlament gereicht, stellen den Datenschutz auf den Kopf. Ein gehöriges Stück Liberalität und Rechtsstaatlichkeit geht verloren. Wenn die Entwürfe Gesetz werden, dürfen Polizei und Geheimdienste fast nach Belieben Bürger offen aushorchen und heimlich belauschen. Was sie dabei erfahren, dürfen sie in Datenbanken speichern und untereinander austauschen. [..]

Schlimm genug, was jetzt schon an der Tagesordnung ist: daß die Datensammlungen nicht nur Straftäter und Verdächtige, sondern auch Unbescholtene registrieren. Das schwerwiegende Indiz ist ebenso gespeichert wie die Bagatelle, und häufig verbirgt sich hinter einer Computer-Notierung nichts anderes als demokratisches Engagement. [..]

Ein “Musterentwurf” der Innenministerkonferenz räumt der Polizei die Anwendung nachrichtendienstlicher Mittel ein [..] – womit sich, käme das Gesetz zustande, die Grenzen zwischen Polizei und Geheimdienst weiter verwischen würden. [..] Polizei und Geheimdienst – das weckt zwangsläufig Erinnerungen an die Gestapo. Deshalb war das Trennungsgebot – keine Polizeibefugnisse für die Geheimdienste, keine Geheimdienstaufgaben für die Polizei – nachkriegsdeutsche Selbstverständlichkeit, bekam es Verfassungsrang. [..]

Das Ungleichgewicht verschiebt sich damit weiter zu Lasten der Bürger. Während sie zunehmend rechtlos gestellt werden, treiben die Staatsorgane die sicherheitstechnische Aufrüstung voran. Die elektronische Buchhaltung schlägt jede Begegnung mit der Ordnungsmacht dem Mißtrauenskonto zu: Jeder gilt, bis zum Beweis des Gegenteils, als Sicherheitsrisiko.

Aber auch damals schon gab es Datenmüll:

So war etwa ein dreijähriges Kind wegen eines Ladendiebstahls im landesweit abrufbaren Kriminalaktennachweis registriert, ein Fünfjähriger war wegen vorsätzlicher Körperverletzung und “Mißhandlung von Schutzbefohlenen” notiert, einem gerade sechs Jahre alten Jungen hing in der Datei eine fahrlässige Brandstiftung an. Bei einer einzigen Polizeidirektion waren drei Personen verzeichnet, die bereits vor ihrer Geburt Straftaten begangen haben sollten. Mancher gerät auch noch im hohen Alter auf merkwürdige Weise in die Datenbanken der Polizei, wie Stollreither feststellte; so eine 80jährige Frau, die gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen haben soll, oder ein 84jähriger Mann, der wegen der “Vorbereitung eines Angriffskriegs” gespeichert war. [..]

Der Hamburger Verfassungsschutz-Chef Christian Lochte (CDU) [..] erinnert daran, wie in den siebziger Jahren die Terroristen-Dateien aufgebläht wurden. Anfangs, so Lochte, waren da “200 bis 300 Leute drin”, aber dann hat sich das Reservoir “in einer relativ kurzen Zeit von zwei, drei Jahren um das Zehnfache vergrößert”.

Das gleiche passierte bei der Datei der vermuteten Kontaktpersonen: “Zunächst waren nur wenige hundert eingegeben”, doch die “haben sich wie die Karnickel vermehrt” – bald befanden sich in der Sammlung 11000 Personen. Lochte: “Wir hatten natürlich niemals – jeder weiß das ja – 3000 Terroristen in der Bundesrepublik”, tatsächlich sei “noch nicht einmal ein Zehntel wirklich relevant” gewesen.

vdr ist ein sehr beliebter und sehr praktischer, linux-basierter digitaler Videorekorder für DVB-Fernsehen mit hohem WAF.

Das Team von e-tobi.net hat daraus eine an Debian angepasste Distribution gebacken, die in Deutschland auch als c’t vdr bekannt ist.

Die vdr-Pakete von Ubuntu sind grob von e-tobi abgeleitet, aber e-tobi ist aktiver, bietet mehr Pakete und häufigere Updates. Es lag also nahe, deren Pakete zu Ubuntu zu portieren.

Dank der geduldigen Hilfe von Tobias Grimm ist es nun so weit, dass die meisten e-tobi Quellpakete auch unter Ubuntu sauber compilieren. Auf geht’s:

  vdr is a very popular, linux-based digital video recorder software with lots of interesting features and a high WAF.

The e-tobi.net team has created a binary distribution for Debian that is known in Germany as c’t vdr.

Ubuntu comes with its own vdr binaries, some based on e-tobi, but the e-tobi team offers more packages and updates them more often. Obviously, I wanted their packages on my Ubuntu-based TV PC.

Thanks to Tobias Grimm’s help, most of the e-tobi sources can now be compiled for Ubuntu without additional patches. Here we go:

# /etc/apt/sources.list.d/vdr-etobi-hanno.list
deb http://www.hanno.de/vdr-experimental hardy base backports addons vdr-multipatch
deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free

# /etc/apt/preferences
Package: *
Pin: origin www.hanno.de
Pin-Priority: 1000

Noch ist das alles sehr, sehr beta. Ich habe wenig Erfahrung mit Debian-Repositories, möglicherweise wurden Pakete falsch übersetzt, möglicherweise sind für Ubuntu falsche Abhängigkeiten drin. Deshalb wären erste Tester hilfreich.

Bei mir ist diese vdr-Version mit ein paar wenigen Plugins (epgsearch, live, skinsoppalusikka) stabil im Einsatz, installiert auf einem Ubuntu Server-System ohne X mit einer Budget- und einer FF-DVB-Karte.

Herzlichen Dank für Tests und Rückmeldungen, gerne auch im vdr-portal.

Nachtrag: Die Pakete sind jetzt für i386 und amd64 verfügbar.

  This is still very very beta. I know little about creating debian repositories, some packages may be compiled with the wrong options, some may have broken dependencies. So please help beta-testing them.

This version of vdr is in use on my TV PC, running the Ubuntu server distribution without X with a budget dvb and a full-featured dvb card. With a few plugins (epgsearch, live, skinsoppalusikka), it has been stable so far.

Any help testing and improving these packages is very welcome. You’re also invited to join the (German) discussion on vdr-portal.

Update: Packages now available for i386 and amd64.

“…keiner der Teilnehmer hatte es geschafft, die Bildschirmausgabe seines Laptops am Beamer zu konfigurieren.”

(via Kollegen)


Foto von Kai Nehm

Foto von leralle via flickr
Foto von leralle via flickr